Holz & Fällung
Holzrückung im Kreis Ahrweiler.
Gefälltes Holz bringt niemandem etwas, solange es im Bestand liegt. Wir holen es heraus — auf festen Gassen, mit Kran statt Rad, und setzen es sortenrein am Weg auf.

Worum es geht
Vom Bestand an den Weg
Rücken ist die unauffälligste Arbeit im Wald und die, an der man Jahre später sieht, wer sie gemacht hat. Tiefe Fahrspuren, aufgerissene Wurzelteller und abgeschobene Rinde an den Randbäumen bleiben lange. Ein sauber gerückter Bestand sieht dagegen nach zwei Wochen aus, als sei nichts gewesen — nur das Holz liegt am Weg.
Wir rücken im gesamten Kreis Ahrweiler und in den angrenzenden Eifelkreisen — im Anschluss an unseren eigenen Einschlag genauso wie für Waldbesitzer, die selbst gefällt haben und das Holz nicht heraus bekommen.
- Rücken mit Kran und Rückezange
- Bodenschonend auf festen Gassen
- Polter sortenrein am LKW-Weg
- Auch am Hang und auf nassem Grund
Bodenschonend heißt: auf der Gasse bleiben
Der Waldboden ist die Grundlage des nächsten Bestands. Wird er verdichtet, fehlt Luft im Porenraum, Wasser steht, Wurzeln bekommen keinen Anschluss. Anders als eine Spur auf dem Acker erholt sich verdichteter Waldboden nicht in einer Saison.
Deshalb gilt für uns: befahren wird ausschließlich auf festgelegten Rückegassen, und zwar immer denselben. Was zwischen den Gassen liegt, wird mit dem Kran geholt, nicht angefahren. Bei nassen Verhältnissen wird auf Reisig gefahren oder gewartet — ein Termin ist keinen Bestandsschaden wert.

Mit Kran, Zange und Winde
Für kurze Distanzen und schwere Einzelstämme arbeiten wir mit Forstschlepper, Kran und Rückezange: Der Stamm wird angehoben statt geschleift, das schont Boden und Rinde und hält den Stamm sauber — was beim Verkauf einen Unterschied macht.
Über längere Strecken kommt der Tragrückeschlepper zum Einsatz. Er nimmt die Last vollständig auf und fährt sie am Stück zum Weg. Das reduziert die Zahl der Fahrten und damit die Belastung der Gasse.
Wo weder das eine noch das andere hinkommt — steile Hänge, Bachtäler, Randlagen —, bleibt die Seilwinde. Der Schlepper steht auf dem Weg, das Holz kommt zu ihm.
01
Gassen festlegen
Vorhandene Gassen nutzen, neue nur, wo es nicht anders geht.
02
Vorliefern
Holz aus dem Bestand mit Kran oder Winde an die Gasse bringen.
03
Rücken
Transport an den Weg — getragen statt geschleift, wo es möglich ist.
04
Poltern
Sortenrein aufsetzen, stirnseitig sauber, abfuhrfertig und aufmessbar.

Der Polter am Weg entscheidet mit über den Preis
Ein Polter ist mehr als ein Haufen. Wer sortenrein aufsetzt, kann jede Sorte einzeln verkaufen, statt alles zum Preis des schlechtesten Stücks abzugeben. Wer stirnseitig sauber aufsetzt, macht das Aufmessen nachvollziehbar — für Sie und für den Käufer.
Genauso wichtig ist der Platz: Der Polter muss so liegen, dass der Lkw ihn erreicht und laden kann, und er darf den Weg nicht blockieren. Nach jedem Sturm sieht man im Wald Polter, an die keiner herankommt — das Holz steht dann monatelang und verliert Wert. Auf Wunsch räumen wir den Polterplatz und die Wege im Anschluss mit dem Räumschild ab.

Was Rückung kostet
Gerechnet wird nach Aufwand, und der hängt an Rückeentfernung, Geländeneigung, Sortiment, Menge und Bodenverhältnissen. Dieselbe Menge Holz kann am ebenen Weg oder 300 Höhenmeter darüber liegen — das sind zwei verschiedene Aufträge.
Sie bekommen den Preis vorher, nach einem Blick auf die Fläche. Wenn wir den Einschlag ohnehin machen, ist die Rückung Teil desselben Angebots. Wenn Sie selbst gefällt haben, schauen wir uns an, wie das Holz liegt — daran hängt der Aufwand oft mehr als an der Menge.
Was mitkommt
Das Gerät entscheidet,
was möglich ist.

Tragrückeschlepper
Holz vom Bestand an den Weg

Forstschlepper mit Kran
Rückezange und Seilwinde

Lkw mit Ladekran
Abfuhr und schweres Gerät

Raupenmulcher
Ferngesteuert, auch am Steilhang

Motorsäge
Da, wo keine Maschine hinkommt

Räumschild
Wege frei, Polterplatz sauber

Rückezug
Stammholz aus dem Bestand

Forstmaschine
Für Flächen, die es zulassen

Tragrückeschlepper
Holz vom Bestand an den Weg

Forstschlepper mit Kran
Rückezange und Seilwinde

Lkw mit Ladekran
Abfuhr und schweres Gerät

Raupenmulcher
Ferngesteuert, auch am Steilhang

Motorsäge
Da, wo keine Maschine hinkommt

Räumschild
Wege frei, Polterplatz sauber

Rückezug
Stammholz aus dem Bestand

Forstmaschine
Für Flächen, die es zulassen
Rücken Sie auch Holz, das ich selbst gefällt habe?
Ja, das kommt regelmäßig vor. Wichtig ist, wie das Holz liegt: sauber quer zur Gasse und astfrei aufgearbeitet geht es deutlich schneller als kreuz und quer im Bestand. Wir sehen es uns vorher an und sagen Ihnen, was es kostet.
Wie viel Schaden nimmt der Bestand beim Rücken?
Bei planmäßiger Arbeit wenig. Wir bleiben auf festen Gassen, holen das Holz zwischen den Gassen mit Kran oder Winde und halten Abstand zu den Wurzeltellern der verbleibenden Bäume. Bei zu nassen Verhältnissen wird verschoben statt gefahren.
Können Sie auch am Steilhang rücken?
Ja. Am Hang und auf weichem Grund arbeiten wir mit der Seilwinde vom Weg aus, statt in die Fläche zu fahren. Das dauert länger, ist aber in vielen Lagen im Ahrgebirge die einzige vertretbare Variante.
Wie wird das Holz am Weg aufgesetzt?
Sortenrein und stirnseitig sauber, an einer Stelle, die der Lkw erreicht. So lässt sich jede Sorte einzeln vermarkten und die Menge nachvollziehbar aufmessen.
Ihr Fall
Sagen Sie kurz,
worum es geht.
Ein Anruf reicht. Wir schauen es uns an — kostenlos und unverbindlich — und sagen Ihnen, was möglich ist und was es kostet.
