Wald & Pflege
Landschaftspflege im Kreis Ahrweiler.
Wo Fläche offen bleiben soll, muss regelmäßig etwas passieren. Sonst wird aus der Pflegemaßnahme in wenigen Jahren eine Rodung.

Worum es geht
Flächen, die sonst zuwachsen
Böschungen, Wegränder, Brachflächen, Ausgleichsflächen, junge Aufforstungen: Sie alle haben gemeinsam, dass die Natur sie zurückholt, sobald niemand hinschaut. Das dauert keine Jahrzehnte. Eine Böschung, die zwei Sommer nicht gemulcht wurde, ist im dritten Jahr kein Mulchauftrag mehr, sondern ein Fall für die Motorsäge.
Wir halten solche Flächen offen — für Kommunen, Betriebe, Landwirte und Privateigentümer im Kreis Ahrweiler und drumherum. Mit dem Gerät, das die Fläche verträgt, und in dem Rhythmus, der günstiger ist als jedes Nachholen.
- Böschungen und Wegränder mulchen
- Freischneiden von Kulturen und Aufforstungen
- Brach- und Ausgleichsflächen offenhalten
- Ferngesteuerter Raupenmulcher für Steilhänge
Mulchen, solange der Aufwuchs dünn ist
Der Preis einer Pflegemaßnahme hängt fast vollständig daran, wie stark der Aufwuchs ist. Brombeere, Ginster, junge Birke und Weide lassen sich flächig mulchen, solange sie fingerdick sind. Ab Armdicke wird daraus eine andere Arbeit: Es muss einzeln geschnitten, das Material abgefahren und der Stock nachbearbeitet werden.
Deshalb ist regelmäßige Pflege in fast jedem Fall günstiger als der große Durchgang alle fünf Jahre. Der Mulcher zerkleinert das Material und lässt es auf der Fläche — damit entfallen Abfuhr und Entsorgung, die bei stärkerem Aufwuchs den größten Kostenblock ausmachen.

Steilhang und schwer zugängliche Flächen
In der Eifel ist ein großer Teil der zu pflegenden Flächen steil: Böschungen an Wirtschaftswegen, Hänge über der Ahr, aufgelassene Lagen, Randstreifen an Kreisstraßen. Ein Schlepper mit Anbaumulcher kommt dort an eine Grenze, ab der es nicht mehr um Leistung geht, sondern um Standsicherheit.
Für diese Flächen setzen wir einen ferngesteuerten Raupenmulcher ein. Er hat einen tiefen Schwerpunkt, verteilt sein Gewicht über die Kette und wird vom Bediener von außerhalb der Gefahrenzone geführt. So lassen sich Hänge pflegen, an denen sonst nur Handarbeit bleibt.
Für alles, was auch dafür zu eng ist, bleibt der Freischneider. Meist wird kombiniert: die Fläche maschinell, die Kanten und Ränder von Hand.
01
Böschungen
Wegränder und Straßenböschungen offenhalten, Sicht und Profil frei.
02
Kulturen
Junge Pflanzungen und Aufforstungen von Konkurrenzbewuchs befreien.
03
Brachflächen
Ausgleichs-, Kompensations- und Restflächen im vereinbarten Zustand halten.
04
Steilhang
Ferngesteuerter Raupenmulcher dort, wo ein Schlepper rutschen würde.

Wann gearbeitet wird
Auch bei der Flächenpflege gilt die gesetzliche Schonzeit vom 1. März bis 30. September für das Abschneiden und Auf-den-Stock-Setzen von Hecken und Gehölzen. Schonende Pflegeschnitte und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit sind in bestimmten Fällen ausgenommen — das hängt an der konkreten Fläche und muss vorher geklärt sein.
Für die meisten Böschungs- und Wegrandarbeiten ist deshalb das Winterhalbjahr der planbare Zeitraum: Der Boden ist tragfähiger, die Sicht besser, und es steht nichts im Weg. Bei der Kulturpflege entscheidet dagegen die Vegetationsentwicklung, wann der Durchgang wirkt.
Was Landschaftspflege kostet
Der Aufwand hängt an Fläche, Neigung, Stärke des Aufwuchses, Zugänglichkeit und daran, ob Material auf der Fläche bleiben darf. Eine ebene Brache mit dünnem Aufwuchs ist ein Bruchteil dessen, was ein zugewachsener Steilhang kostet.
Wir sehen uns die Fläche vorher an und nennen einen Festpreis. Bei wiederkehrender Pflege sprechen wir gern über einen festen Rhythmus — nicht als Vertrag, sondern als Erinnerung, damit die Fläche nicht wieder in den teuren Zustand kippt.
Was mitkommt
Das Gerät entscheidet,
was möglich ist.

Tragrückeschlepper
Holz vom Bestand an den Weg

Forstschlepper mit Kran
Rückezange und Seilwinde

Lkw mit Ladekran
Abfuhr und schweres Gerät

Raupenmulcher
Ferngesteuert, auch am Steilhang

Motorsäge
Da, wo keine Maschine hinkommt

Räumschild
Wege frei, Polterplatz sauber

Rückezug
Stammholz aus dem Bestand

Forstmaschine
Für Flächen, die es zulassen

Tragrückeschlepper
Holz vom Bestand an den Weg

Forstschlepper mit Kran
Rückezange und Seilwinde

Lkw mit Ladekran
Abfuhr und schweres Gerät

Raupenmulcher
Ferngesteuert, auch am Steilhang

Motorsäge
Da, wo keine Maschine hinkommt

Räumschild
Wege frei, Polterplatz sauber

Rückezug
Stammholz aus dem Bestand

Forstmaschine
Für Flächen, die es zulassen
Wie oft sollte eine Böschung gemulcht werden?
In den meisten Fällen reicht ein Durchgang alle ein bis zwei Jahre, solange der Aufwuchs dünn bleibt. Wer länger wartet, zahlt beim nächsten Mal deutlich mehr, weil aus dem Mulchen eine Rodung wird.
Kommen Sie auch an sehr steile Hänge?
Ja, dafür setzen wir einen ferngesteuerten Raupenmulcher ein. Er arbeitet in Neigungen, in denen ein Schlepper längst rutschen würde, und der Bediener steht dabei außerhalb der Gefahrenzone.
Muss das gemulchte Material abgefahren werden?
In der Regel nicht. Der Mulcher zerkleinert den Aufwuchs so weit, dass er auf der Fläche verbleiben kann. Wenn die Fläche geräumt werden soll, ist das möglich, kostet aber zusätzlich Zeit und Transport.
Arbeiten Sie auch für Gemeinden und Betriebe?
Ja. Wegeseitenräume, Lichtraumprofil, Ausgleichs- und Kompensationsflächen sowie Randstreifen an Betriebsgeländen gehören zu dem, was wir regelmäßig übernehmen.
Ihr Fall
Sagen Sie kurz,
worum es geht.
Ein Anruf reicht. Wir schauen es uns an — kostenlos und unverbindlich — und sagen Ihnen, was möglich ist und was es kostet.
